Karte: IGN Grün 14 St-Brieuc-Morlaix, Guide Gallimard Côtes d‘Armor
| Länge : | 39 Km |
| Stand : | Mai 95 |
| Merkmale : | Kurz. Wenige Steigungen. |
| Hotel : | Les Côtes d'Armor. Sehr gute Küche, Meeresblick, sehr freundlich. April 2003: Das Hotel wurde in Ferienwohnungen umgebaut. |
| Kurzfassung : | Gute Verbindungsstrecke aus Plouaret, besonders günstig als halbe Etappe. |
Beschreibung :
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Wir fahren zum Zentrum von Plouaret und rechts in die D11, um sie nach einem Kilometer nach rechts zu verlassen, und nehmen die kleine Straße nach "Les Sept Saints", den sieben Heiligen. |
Diesmal handelt es sich nicht um die sieben Heiligen, die die Bretagne rechristianisiert hatten,
sondern um die 7 Schläfer: Sie wurden lebendig eingemauert, um 2 Jahrhunderte
später frisch zu erwachen... Die Kapelle wurde am Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut. In der Krypta
sieht man einen Dolmen
(hinter Gittern, kein Foto möglich), sie ähnelt auch der Höhle der 7 Schläfer.
Eine
islamisch-katholische Walfahrt wurde in 1954 hier gefeiert.
Die Straße fährt dann in ein schönes schattiges Tal runter, auf der rechten Seite den heiligen Brunnen. Über Prat Morvan nach Le Vieux Marché weiter fahren.
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Die Straße links an der Kirche nehmen und nach 2 Km rechts abbiegen, man kommt
am Schloß von Guernanchanay vorbei, imposantes Tor und Taubenschlag. Der Straße folgen bis zur Kreuzung mit der D11, diese kurz nach rechts nehmen und links in die D22 nach St. Carré abbiegen. Der Kirchturm ist sehr massiv, schöne Modellbauschiffe als Ex-Voto im Innenraum, einen Brunnen mit Heilkräfte für Rheumakranke. |
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Der D22 folgen wir bis Lanvellec, an der Kirche (Orgel von Dallam) finden wir ein mächtiges Beinhaus aus dem 16. Jahrhundert, in dieser Form eher bei den umfriedeten Pfarrbezirken im Léon zu finden.
Das Schloß Rosambo lassen wir doch links liegen, wir hatten die Nacht im Zug verbracht und kamen erst Mittag in Plouaret, ein Besuch würde sich auf jedem fall lohnen.
Besonders diesen Edikt aus dem Jahr 1550 würde ich gerne sehen, der vorschreibt: Dienstleute
sollten nicht öfter als dreimal die Woche Lachs essen müssen!
Die Zeiten haben sich geändert...
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Wir bleiben an der D22 und zweigen kurz nach Tréduder
nach links ab zum Tal des Yar runter. Eine wunderschöne sonnig-schattige Strecke, kein Autoverkehr und dann der Blick über den langen Strand von La Lieue de Grève. An diesem langen Strand vergnügen sich Strandsegler. |
Einbiegen nach links in die D786 - in der Saison wohl gut befahren!
Wir fahren um den Felsen St Efflam, woraus der Heiliger einen Drachen in die Fluten stieß, eine ganz normale Übung in der damaligen Zeit (siehe St. Pol de Léon, St. Armel, St Lyphard usw).
Am Strandende, nicht nach Plestin gerade aus fahren, sondern rechts nach oben (wörtlich zu verstehen...) zur Corniche du Douronauf der D42.
| Nach einem Strandspaziergang schmeckt das Abendessen noch besser. Das Menü
wurde mir vorgelesen, ich übersetzte... Die Mitradler fragten verwirrt, was eine
„Meeresspinne“ sei, ich anwortete, „Es sieht aus wie eine Spinne und es ist
rot“. Dann kam sie, sah aus wie eine Spinne und war rot! Eine gewiße Überwindung hat es
schon gekostet, um dann zu entdecken, wie fein sie schmeckt! Übrigens: Trotz Sonnenlicht auf dem Foto, hat die Uhr schon 20 geschlagen. Das Tageslicht ist im Vergleich zu München um etwa eine Stunde nach hinten verschoben und das Meer funktioniert als Reflektor. Im Juni ist es um 23:00 noch hell! |
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Version : 24.02.2007 - Contents : Marzina Bernez
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