Châteaubriant * Essé * Châteaubriant

Index
Ille-et-Vilaine
Index Géo

Karten: IGN Grün 24, Nantes-Châteaubriant und 16, Rennes-Granville

Länge : 76 Km
Stand : September 2001
Merkmale : Mittlere Schwierigkeit
Hotel : De la Gare. Empfehlung der FFCT
Kurzfassung : Als Schwerpunkt der mächtige Grabhügel "La Roche aux Fées". Und viele kleine nette Häppchen unterwegs.

 

Beschreibung :

Über den Grabhügel La Roche aux Fées hatte ich schon viel gehört und viele Abbildungen gesehen, in natura aber noch nie erlebt. Läßt sich von Châteaubriant aber gut erreichen, nichts wie hin!
Die Walfahrtskirche St Jean de Béré lasse ich lieber links liegen, ich fürchte viel Verkehr wegen der gleichnamigen Messe. Dabei liegt sie südlich der Kirche. Das Schloß nach Süden umfahren, und wieder nach Norden zur D41 nach Fercé. Das Wetter ist noch gut bedeckt aber trocken. Nach Fercé streift man den Forêt de Javardan. Mitten im Wald gab es die Glaserei der italienischen Familie Massardi. Heute habe ich leider keine Zeit, um in den Wald danach zu forschen, am Nachmittag merkte ich aber im Friedhof von Villepot ein mit kleinen Glastücken beschmückten Grab, vielleicht jemand aus dieser Handwerkertradition.

Vor Théolay fährt die Straße über den Fluß Semnon, die Grenze zur Ille-et-Vilaine. In Jugon, weiter auf der nun D107 nach Retiers. Hier kaufe ich das Proviant (heute ist Sonntag, also nicht allzu lange warten!), die freundliche Bäckerei-Verkäuferin verabschiedet mich in Deutsch.

D41 Richtung le Theil-de-Bretagne und nach einem guten Kilometer rechts nach Essé. Der Grabhügel ist beschildert.

Grabhügel La Roche aux Fées
Grabhügel La Roche aux Fées
Grabhügel La Roche aux Fées

Wahrhaftig mächtig und beeindrückend: Länge 19,50 m lang,Breite 6 m, 41 Steinblöcke, mehrere mit einem Federgewicht zwischen 40 und 43 Tonnen! Und die Steinen wurden 4 Km bis hierher getragen...

Oder präziser gesagt geflogen: Die Feen brachten sie an diese Stelle in deren Schleier und spinnten auch noch dabei! Die letzten Steine fielen hin und her in der Nähe von Retiers.

Weiter bis Essé. Das Museum für Völkerkünste mit Plakat von Mathurin Méheut ist leider geschloßen.

Schöne alte Häuser, eine Tür mit Schieferelementen trägt auch noch ein Nummerschild mit Grabhügel-Motiv! Wie passend!
Tür mit Schiefer-Elementen

Rechts in die D48 nach Marcillé-Robert. Sehr alte Siedlung, Ruinen der in 1595 demolierten Festung. Die Straße fährt über den Fluß Seiche am Ende vom Teich. Die sofort folgende Steigung ist bissig! Oben rechts und wieder links in die D32 über Loupin, alter Brunnen und Brotofen, nach Arbrissel.

Kirche
Kleine Ortschaft, kleine Kirche... Aber von romanischer Baukunst.

Und offen…

Es war die Pfarrei von Robert d'Arbrissel, der die Abteien Fontevraud und Roé, in der Provinz Anjou gründete.
D310 Richtung Martigné-Ferchaud. Auf der IGN 24 ist ein Hinkelstein an der Kreuzung mit der D41 eingezeichnet. Durch das große Symbol aber schwer zu orten. Ich halte nach der Kreuzung Ausschau nach rechts, nichts zu sehen, nur ein kleiner Wald, kein Pfad.

Oder IM Wald? In die D41 Richtung Retiers einbiegen, kleiner Weg nach links in den Wald, da ist ein kleiner Schild vorhanden.

Der Wald gehört zum Wasserwerk, ist umzäunt, der Menhir de Richebourg ist aber gut zu sehen.

So abseits der Straße schmeckt die Brotzeit mit Menhir-Ausblick sehr gut...
Hinkelstein
Mühlensteine
Weiter bis Martigné-Ferchaud.

Auch hier gab es eine wichtige Schmiede mit dem üblichen Teich.
Tür und Hortensien bei der Schmiede
Palmbaum an der Schmiede
Rechts der Straße noch das Gebäude-Komplex: Werkstätte, alte Werkzeuge, Häuser für Arbeiter und Häuser für Schmiedemeistern.Hier wurden vorwiegend Nägeln geschmiedet.
Schiefermotiv an einer Tür

Links in die Straße zum Bahnhof. Man radelt eine Weile dem See entlang. Vor Eancé, rechts über le Bois Derré, rechts in die D95, über la Poissonnière durch den schönen Mischwald Forêt d'Araize nach Villepot. Wir sind zurück in der Loire-Atlantique. Palis-Kreuz im Friedhof und dieses Grab mit bunten Glastücken.

Salamander
Rechts in die D36, dann links nach la Mennais, und wieder links nach la Grigonnais.

Eine bunte Bewegung am Straßenbelag läßt mich stoppen und nach dem Fotoapparat greifen: Ein
Salamander!

Er hat mich wohl gemerkt und erstarrt. Gut zu fotografieren... aber da kommt plötzlich ein Traktor mit riesigen Rädern direkt auf ihn zu! Ich deute mit dem Finder verzweifelt auf das Tier... Der Bauer grinst mich an und fährt über den Straßenrand, weit weg vom Salamander! Ouf!

Nun über la Grande Haie und vor Soudan rechts, man entkommt so der stark frequentierte N171.

 

 

Version : 24.02.2007 - Contents : Marzina Bernez

Codewriter: Visual Basic Application - Programmed by : Marzina Bernez
Webdesign & Copyright : Marzina Bernez

URL http://marzina.free.fr/dept35/l/l350111.html